Glossar

Verständliche Erklärungen für die gängigen Begriffe aus dem Social Media Marketing

An dieser Stelle erkläre ich nach und nach wichtige Fachbegriffe

Dir begegnen häufig Begriffe, die du nicht verstehst?

Das ging mir am Anfang auch so. Im Gespräch mit meinen Kunden bemühe ich mich immer, die deutschen Ausdrücke dafür zu verwenden. Doch oft gibt es nur die englischen Begriffe. Im Folgenden findest du daher Erklärungen für die gängigsten Ausdrücke aus dem Online Business.

An dieser Seite wird permanent gebaut und die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auf meiner Facebook-Unternehmensseite erkläre ich jeden Dienstag einen neuen „Begriff der Woche“. Abonniere meine Seite und verpasse keine Erläuterung.

A

Affiliate

Vielleicht hast du schon mal auf Blogs einen „Affiliate-Link“ (engl. affiliate „angliedern“) gesehen. Dann handelt es sich um einen Link, für den der Blogbetreiber eine Provision erhält, wenn du ihn klickst und dort das vorgestellte Produkt kaufst. Es ist also eine Vertriebsart im Internet, die auf einer Vermittlungsprovision beruht. Ein kommerzieller Anbieter (engl. Merchant, Vendor oder Advertiser) verkauft über die Seiten seiner Vertriebspartner (engl. Affiliates oder Publisher) ein Produkt und stellt oft auch Werbemittel zur Verfügung. Über einen speziellen Code im Affiliate-Link kann der Anbieter nachvollziehen, durch wen/welche Seite der Umsatz generiert wurde. Der Vertriebspartner ist quasi ein bezahlter Empfehlungsgeber.

In Deutschland müssen solche Links so gekennzeichnet sein, dass der Besucher erkennt, dass der Empfehlungsgeber Geld erhält. Auf meiner Website sind diese Links mit einem * gekennzeichnet.

Im Zusammenhang mit dem persönlichen Newsfeed taucht der Algorithmus besonders oft auf, aber auch allgemein im Zusammenhang mit Informatik und Mathematik oder mit Software und Computern. Er ist eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer Reihe von Problemen und besteht aus endlich vielen, wohldefinierten Einzelschritten. Damit können Algorithmen zur Ausführung in ein Computerprogramm eingebaut werden. Sie werden – wie jeder andere Programmcode – nach einer strikten Syntax geschrieben. Mittlerweile bestimmten sie weite Teile unseres Lebens, wie z.B.

  • in Navigationsgeräten
  • bei Suchergebnissen in Google
  • in jeder Ampel
  • in der Steuerung öffentlicher Verkehrsmittel
  • bei der SCHUFA-Auskunft
  • bei der Anzeige von Neuigkeiten und Nachrichten in sozialen Netzwerken.

 

C

Content

Content bedeutet übersetzt „Inhalt“. Im Marketing meint man damit, dass man über die Verbreitung von Inhalten auch eine werbliche Wirkung erzielt. Du schaltest also keine Anzeigen oder betreibst PR im klassischen Sinn, wo man, platt gesagt, herausposaunt, wie toll man ist. Sondern du machst dir die #Neugier deiner Nutzer zu eigen und erzählt über Interessantes, Wissenswertes, Individuelles und Unterhaltsames rund um dein Unternehmen oder Produkt.

Schön ist auch der Slogan „Content is King“, was meint, dass man mit informativen und sympathischen Inhalten mehr erreicht. Beispiel gefällig? Einer meiner Kunden hat als Altenheimbetreiber sicher kein sexy Produkt und auch nicht die größte Zielgruppe. Doch der Beitrag über das Künstleratelier, das eigens für einen Bewohner eingerichtet wurde, hat dreimal mehr Reichweite und 30 % mehr Interaktionen erhalten, als die durchschnittlichen Seitenbeiträge. Und die Einrichtung kommt als sehr sympathisch und bedürfnisorientiert zur Geltung.

E

„Emoji“ 😍 👍 🎊 🌈

Jeder kennt die lustigen kleinen Symbol-Bildchen, mit denen man wunderbar Gefühle ausdrücken oder Wörter ersetzen kann. Emoji ist japanisch und heißt Bildschriftzeichen. Eingesetzt werden sie insbesondere in SMS und Chats, weniger im Emailverkehr.

Abgrenzen dazu muss man das #Emoticon. Dort werden einzelne Zeichen oder Folgen aus ASCII-Zeichen verwendet, die in der schriftlichen Kommunikation ebenfalls Stimmungs- oder Gefühlszustände ausdrücken – Beispielsweise 🙂 Verwendet werden Emoticons sowohl im lockeren digitalen Schriftverkehr, z. B. via E-Mail, Instant Messaging, SMS, in Forumsdiskussionen und beim Chatten, als auch gelegentlich in umgangssprachlicher handschriftlicher Kommunikation.

Aber aufgepasst! Je nach Sprachraum und Kultur werden Emojis unterschiedlich verwendet. Während wir z.B. den Kollegen mit den Wölckchen aus der Nase als „vor Wut schnaubend“ interpretieren 😤, bedeutet er im asiatischen Raum „Triumph“ 😤

Schau doch mal nach und teste dein Wissen in dieser tollen Liste mit Shortcuts & Erklärungen.

F

Fanpage

Bei Facebook ist eine Fanpage (auch Fanseite, Fansite oder Unternehmensseite) eine Art von Mini-Webseite innerhalb dieses sozialen Netzwerks. Nach Auswahl einer der sechs Kategorien für Organisationen, Unternehmen oder Künstler erzeugst du diese Seite, um mit Kunden oder Fans in Kontakt treten zu können.

Hier findest Du den Link zu meiner Facebook-Fanpage

Hier findest Du den Link zu meiner Facebook-Fanpage

Für Facebook steht der persönliche Kontakt im Vordergrund. Daher darfst du über dein eigenes Profil nicht werben. Willst du also Kunden für dein lokales Unternehmen oder deine Dienstleistung gewinnen, brauchst du eine Fanpage.

Diese Vorteile hat eine eigene Unternehmensseite:

  • Du trittst als Marke mit Logo und Geschäftangaben auf.
  • Du erhältst eine eigene URL, die du leicht teilen kannst.
  • Du kannst dir die Pflege der Seite mit mehreren Personen teilen (Redakteuren oder Administratoren) oder diese Arbeit übertragen.
  • Du kannst deine Zielgruppe festlegen.
  • Du erhält Statistiken über die Reichweite deiner Beiträge.
  • Du kannst Werbeanzeigen schalten.

Hab ich noch was vergessen? Ach ja, auch Google bewertet deine Facebook-Aktivitäten und stuft deine Website bei den Suchergebnissen höher ein – vorausgesetzt, du optimierst die Keywords auf beiden Seiten.

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H

Hashtag

Der Begriff Hashtag setzt sich aus den englischen Wörtern „hash“ für „Doppelkreuz“ und „tag“ für „Markierung“ zusammen und meint also eine Markierung mit dem „#“. Damit hebt man Wörter hervor, oder stellt Äußerungen in einen Zusammenhang. Durch diese Verschlagwortung mit dem # können Nutzer eines sozialen Netzwerks bestimmten Themen leichter folgen.

Bei Facebook kann damit im Fließtext eine Hervorhebung erfolgen. Bei Twitter werden #hashtags überwiegend genutzt, um die Suche im Netzwerk zu erleichtern und eine bestimmte Themenzugehörigkeit zu kennzeichnen – z.B. bei der #metoo-Kampagne. Instagram-Beiträge werden häufig mit vielen Hashtags verschlagwortet. Dort ist die Suche darauf optimiert.

Was du zu einem Hashtag machst, ist egal. Es dürfen nur keine Satz- und Leerzeichen enthalten sein. Sonst empfiehlt es sich, gut zu überlegen, welchen besonders relevanten #Begriff man hervorheben will. Probier es einfach mal aus.

K

Keyword

Ein Keyword bedeutet auf englisch Schlüsselwort. Ein Nutzer würde es wahrscheinlich in eine Suchmaschine eintippen, um dich oder dein Geschäft zu finden. #Keywords sind daher super wichtig bei der s.g. Suchmaschinen-Optimierung (engl. search engine optimation = SEO).

Es ist sinnvoll, Keywords zu wählen, die den Inhalt deiner Website möglichst präzise beschreiben. Neben den Hauptkeywords solltest du auch Begriffe aus dem Themenumfeld und aus verwandten Gebieten verwenden. Da viele Einzelbegriffe bei der Google-Suche stark umkämpft sind, hast du mit Wortkombinationen, den „long-tail keywords“ (also “Lang-Schwanz-Schlüsselwörtern”) noch gute Chancen.

Schlüsselbegriffe sind ein entscheidender Faktor für das Ranking (Platzierung) deiner Website in Suchmaschinen. Auf dieser Basis zeigt Google die relevantesten Treffer zur jeweiligen Suchanfrage an. Wichtig für das Ranking ist die gezielte Platzierung passender Keywords an bestimmten Stellen deiner Website (im Quelltext, den Überschriften, den Beschreibungen, den Texten u.m.). Daher ist für meine Kunden und mich eine gründliche Keyword-Recherche der Start einer jeglichen Online Marketing Aktivität.

Übrigens sind die Suchmaschinen schon so weit, dass deine Platzierung in den Suchergebnissen auch von deinen Aktivitäten in Facebook und Co. und der dortigen Verwendung der Schlüsselworte beeinflusst wird 😉

L

Landingpage

 Landingpages (engl. Lande-Seite) sind spezielle Websites, die darauf ausgelegt sind, Besucher zu einer speziellen Handlung zu bewegen. Sie sind im Design der Unternehmensseite gehalten, haben aber in der Regel keine Navigation und Buttons, die von dieser Seite wegführen, außer der einen, speziellen Handlungsaufforderung, wie

  • Informationen erhalten
  • Produkte kaufen
  • Registrierung für eine Community, Dienstleistung etc.
  • Angebote für Produkt- oder Dienstleistungen anfordern.

Sie sind die Zielseite, auf die Nutzer für gewöhnlich durch Werbeanzeigen, organische Suchergebnisse oder Marketingmaßnahmen (Newsletter, Video, Social media, Anzeige, Print) geleitet werden.
Aus Unternehmenssicht dienen sie dazu, gezielt Informationen oder Produkte anzubieten, Daten zu generieren oder Besucherströme zu lenken. Landingpages sind nach bestimmten, wenn auch variierbaren, Vorgaben aufgebaut und sollten bestimmte Elemente unbedingt enthalten, wie:

  • aussagekräftige Ansprache des Lesers
  • Produktinformationen/Benefits/Argumentation
  • Datenabfrage
  • und ein auffälig gestalteter Call-to-action(-Button), der den Nutzer zum Handeln animiert. 

 

N

News-Feed oder Newsfeed

ist natürlich ein englischer Begriff – heutzutage ist ja alles auf Englisch – den man mit „Nachrichten-Strom“ übersetzen kann. Gemeint ist die Anzeige von Neuigkeiten aus deinem persönlichen Netzwerk. Dabei werden die neusten Meldungen oben angezeigt und die älteren rutschen nach unten. Dieser Baustein ist mittlerweile Teil jeden sozialen Netzwerks.

Was dir im Newsfeed angezeigt wird, hängt zum einen vom Algorithmus ab, aber auch davon:

  • Was hast du abonniert?

  • Wo hast du interagiert?

  • Was hast du kommentiert?

  • Was posten deine Freunde?

  • Was und womit interagieren deine Freunde?

 

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S

SEO

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization und bedeutet übersetzt
Suchmaschinenoptimierung. Es geht darum, dass du deine Website und Inhalte, sowie die Kommunikation in deinen social Media Kanälen auf die wichtigsten Schlüsselworte (Keywords) optimierst, um von Google besser gefunden und im Ranking höher angezeigt zu werden.

Man unterscheidet

  • die OnPage-Optimierung (Webseite selbst wird optimiert z.B.mit Hilfsmitteln (Plugins) wie Yoast SEO)
  • die OffPage-Optimierung (Maßnahmen abseits der eigenen Webseite z.B. in social Media-Kanälen und wie du von anderen verlinkt wirst)

Google will die relevantesten Seiten für den Nutzer finden (und nicht die am besten „künstlich“ optimierten) und passt seinen Algorithmus ständig an. Daher optimiere nicht für Google, sondern für deine Zielgruppe: Nutzer sollten lange auf deiner Seite bleiben und sich mehrere Sachen ansehen (Stichwort: interne Verlinkung!). Wenn die Menschen deine Seite mögen, tut es auch Google.

Meine Freundin, die Webdesignerin Anja Teuner hat dazu einen tollen Blogbeitrag geschrieben, der alles wunderbar erklärt.

SEO ist also ein zentraler Bestandteil deines Marketings, der sowohl für die Website als auch für die Kommunikation in sozialen Netzwerken entscheidende Bedeutung hat.

T

Taggen oder der Tag

Das ist ein im Deutschen gebeugter englischer Begriff. Tagger oder tagging (engl. mit einem Etikett versehen) steht für einen Text mithilfe von Tags strukturieren. Also einfach gesagt, für eine Markierung oder Verlinkung. Das erleichtert dem Leser, Verbindungen zu folgen. Es geht also nicht um Wochentage 😉

Man markiert in Blogs und sozialen Netzwerken ganz unterschiedlich. Speziell bei Facebook ist es eine hilfreiche Funktion, um Seiten und/oder Personen zu markieren und somit mit dem Beitrag zu verbinden. Dazu schreibst du das @-Zeichen und danach einfach gleich den Namen der gewünschten Person weiter @Indra Za… Facebook macht dann Vorschläge, wer gemeint sein könnte. Dann wählst du die richtige Person/Seite mit einem Klick darauf aus. Im fertigen Beitrag erscheint der Tag in blauer, unterstrichener Schrift (Desktop-Version) oder in schwarzer, fetter Schrift (mobile Version).

Template

ist der englische Begriff für „Vorlage“ oder „Schablone“ und wird in vielen online Bereichen verwendet: im Webdesign, bei Grafikprogrammen oder in sozialen Netzwerken. Die Templates sollen die Anwendung erleichtern und schneller vorzeigbare Ergebnisse bringen ohne dass es tiefe Kenntnisse braucht.

Bei Facebook gibt es Vorlagen für die Fanseiten (z.B. Dienstleistungsunternehmen, Shop, Politiker, gemeinnützige Organisation, …). Das hilft bei der Erstellung von Seiten, weil schon die wichtigsten Funktionen vorgegeben sind. Ein Restaurant hat die Möglichkeit, eine Speisekarte zu veröffentlichen – ein Politiker braucht das nicht.

V

Vendor

Ein Vendor  (französisch  “vendre”: verkaufen) ist jeder, der Waren oder Dienstleistungen verkauft. Dies können Produkte wie E-Books, Elektronik, Seminarteilnahmen, Kleidung oder ähnliches sein. Über einen code-basierten Bestellprozess stellt der Verkäufer seinen Endkunden und/oder einem Netzwerk von Affiliates (= Vertriebspartnern) seine Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung.

Affiliates bewerben seine Produkte und erhalten vom Anbieter eine Provision pro verkaufter Ware. Die Höhe der Provision legt der Vendor fest und veröffentlicht diese auf einem Marktplatz, zusammen mit seinem Produkt. Solche Marktplätze sind z.B. das Amazon-Partnerprogramm, Digistore oder www.affili.net.