Dein sicheres Passwort: unverwechselbar & unvergesslich

Dein sicheres Passwort: unverwechselbar & unvergesslich

Dein sicheres Passwort: unverwechselbar & unvergesslich

Dein unverwechselbares, sicheres Passwort für jeden Login anders

Du kennst das doch auch – noch eine Website, noch ein online-Shop, noch ein Kundenkonto? Überall muss man sich mit einem Benutzernamen und einem Passwort anmelden! Da verliert man entweder den Überblick oder wird bequem und verwendet bei allen Logins dasselbe Kennwort.

Warum du NIEMALS dasselbe Passwort benutzen solltest!

Die letztgenannte Lösung ist die schlechteste! Werden nämlich die Kundendaten von Hackern gestohlen, können sie sich mit den geklauten Zugangsdaten auch bequem Zutritt zu anderen Nutzerkonten verschaffen. Schlimmstenfalls „kapern“ sie deine Identität und tun unter deinem Namen nicht so angenehme Dinge.

Das sichere Passwort

Geklaute Zugangsdaten sind ein großer Markt. Sie werden gehandelt und entsprechend missbraucht. Bis Nutzer erfahren, dass bei einem Anbieter Daten geklaut wurden, dauert es leider schon mal ein paar Tage bis Wochen. Denn so ein Vorfall ist keine gute Visitenkarte für den Anbieter. Also rücken sie meist spät mit der Wahrheit über den Angriff raus. Bis du es erfährst und dein Universal-Passwort bei anderen Konten ändern kannst, kann es schon zu spät sein.

Wie sieht ein sicheres Passwort aus?

Ein sicheres Passwort enthält niemals den eigenen Namen, den der Kinder oder das Geburtsdatum. Es besteht aus mindestens acht Zeichen. Davon sollten Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung vorkommen, Zahlen und Sonderzeichen. Sonderzeichen sind alle Zeichen über den Zahlen auf deiner Tastatur und @, +, *, # usw.

Erhalte regelmäßig

R

Anregungen und Ideen für Deinen Content

R

Grundlagen zu den sozialen Netzwerken

R

und Anleitungen und Informationen zu aktuellen Themen

 

kostenlos in dein Postfach.

Technische Gedächtnisstützen

Du kannst einen sogenannten Passwortmanager installieren. Das sind kleine, verschlüsselte Programme, die sehr zuverlässig Login-Daten speichern. Einige haben auch eine Funktion, die sich Passwort-Generator nennt. Dieser erstellt auf Knopfdruck sehr lange, kryptische Passwörter. Diese kann man sich dann wirklich nur mit Hilfe eines Passwortmanagers merken. Davon gibt es einige am Markt – mache kostenfrei, andere gegen Lizenz. In Suchmaschinen findest du Angebote für dein verwendetes Betriebssystem. Allerdings kann es recht umständlich sein, wenn du vor jeder Anmeldung die Daten erst im Passwortmanager nachschlagen musst.

Der Passwort-Baukasten

Deshalb verrate ich dir hier mein Schema, wie ich bei jeder Website ein anderes Passwort verwende, ohne es speichern oder mir großartig merken zu müssen. Es geht ganz einfach mit diesem Trick: Verwende Bausteine, die zum Teil gleich, aber auch pro Website unterschiedlich sind. Ich erkläre dir, was ich meine:

Sichere Passwoerter

Die Bausteine, die immer gleich sind, können deine Initialen (von hinten), eine Abkürzung, ein Sonderzeichen und eine Zahlenfolge sein. Der variable Teil deines unvergesslichen Passworts ist

immer ein bestimmter Teil des Anbieternamens, bei dem du dich einloggst.

Lass uns ein Beispiel machen: Dein Name ist Heinrich Töpfer und du willst ein Benutzer-Profil bei eBay anlegen. Dann nimmst du als Benutzernamen deine Emailadresse und als Passwort:

eb        (die ersten Buchstaben der Silben von e-bay)
+          (Sonderzeichen kann auch / oder @ oder etwas Anderes sein)
HR       (deine Initialen von hinten)
6703    (eine Zahlenfolge, die dir vertraut ist)

Jetzt hast du ein mindestens achtstelliges Passwort, dass du dir bequem merken kannst. Beim Anbieter Amazon wäre das Passwort aus unserem Beispiel: amz+HR6703 (von a-ma-zon).

Du kannst diese Bausteine nach Belieben in der Reihenfolge umstellen oder auch die letzten drei Buchstaben des Anbieternamens als Baustein verwenden.

Beachte jedoch

Speichere deine Passwörter niemals auf fremden Rechnern. Ich würde sie auch nicht im Browser des eigenen Rechners speichern. Wenn du eine Website verlässt, melde dich ab und schließe nicht einfach nur den Tab oder das Browserfenster.

Bei der Wahl der Sonderzeichen in deinem Baukasten solltest du dir noch besonders Gedanken machen, wenn du öfter mal vor ausländischen Tastaturen sitzt. Dann kann es nämlich sein, dass die Sonderzeichen besonders schlecht auf der Tastatur erreichbar sind oder gar nicht vorkommen (Unterschiede der internationalen Tastaturbelegung). Und dann wird es blöd, das weiß ich leider aus eigener Erfahrung. 😉

Was ist das Fazit?

Wenn du dir einmal die Zeit nimmst und dir einen Passwort-Baukasten ausdenkst, wird es bei zukünftigen Anmeldungen leicht sein, dich bequem einzuloggen. Und wann immer du einen alten Login verwendest, kannst du nach und nach die alten Passwörter durch dein neues System ersetzten. Dieser Zeitaufwand wird durch eine deutlich höhere Sicherheit deiner Nutzerdaten belohnt. Denn geht ein Passwort mal verloren oder wird geklaut, kannst du es mit einer Baukasten-Variante ersetzten, ohne Angst um deine anderen Konten haben zu müssen.

Folge mir auf Facebook

Hier blogge ich

Das könnte dich auch interessieren

Wie machst du das mit den Passwörtern? Hast du einen Tipp für uns? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Die richtige Anrede im Netz finden

Die richtige Anrede im Netz finden

Die richtige Anrede im Netz finden

Siezen Sie noch, oder duzt du schon?

Im Netz und in den sozialen Netzwerken wird auffällig viel gedutzt. Das hat sicherlich viel mit der Kultur im englischen Sprachraum zu tun, wo das „you“ nicht unterscheidet. Doch im Deutschen schreckt das „Du“ manche Menschen auch ab. Einige fühlen sich überrumpelt. Das Kumpelhafte, Persönliche scheint nicht überall angebracht zu sein.

In meinen Beratungen und Seminaren stelle ich auch immer die Frage nach der Anrede, wenn es darum geht, wie denn die Zielgruppe angesprochen werden soll. Dann werde ich groß angeschaut, weil es eine wirkliche Gretchenfrage ist. Kaum jemand hat sofort eine Antwort parat. Wie sprechen die Unternehmen denn ihre Kunden im echten Leben an? Wie sprechen sie ihre Mitarbeiter an? Was ist die Firmenkultur?

Auch als ich meine eigene Website gestaltet habe, stand ich selbst vor der Frage „Was ist die richtige Anrede“. Du hast ja schon gemerkt, wie ich mich entschieden habe. 😉

Die richtige Anrede

Es gibt nicht die eine, richtige Anrede. Aber du solltest dich bewußt für eine entscheiden und diese konsequent verwenden. Nichts ist verwirrender, als wenn in einem Beitrag gedutzt, dann mal wieder gesietzt und zur Abwechlung auch noch mal ein neutrales „man“ verwendet wird. Das zeugt nicht von professioneller Kommunikation. Deshalb mach dir vorher Gedanken:

  • Wie kommunizierst du am häufigsten?
  • Womit fühlst du dich am wohlsten?
  • Was passt zu der Mehrheit deiner engen/großen Kunden?
  • Wie macht es in dem gewählten Netzwerk Sinn?
  • Was und wen willst du langfristig erreichen?

Erhalte regelmäßig

R

Anregungen und Ideen für Deinen Content

R

Grundlagen zu den sozialen Netzwerken

R

und Anleitungen und Informationen zu aktuellen Themen

 

kostenlos in dein Postfach.

Wo das „Du“ praktiziert wird

Bei den „jungen Netzwerken“ wie Facebook, Instagram, Snapchat und Twitter wird überwiegend geduzt. Hier geht es vorrangig um Unterhaltung, Spaß und Austausch mit Freunden. Da kommt es dann darauf an, wie sich deine Zielgruppe am wohlsten fühlt. Bei einer jüngeren Zielgruppe eignet sich das Duzen sehr gut. Beispiele sind junge Startups, Unterhaltungs-Webseiten oder Lifestyle-Blogs. Wenn du unsicher bist, mach eine kleine Umfrage unter deinen Kunden und in deinem Umfeld dazu.

Gerade Einzel-, Klein- und mittelständische Unternehmen sehen sich verstärkt mit dieser Frage konfrontiert. Da gibt es zum Beispiel einen meiner Kunden, der eine Pflegeeinrichtung betreibt. Soll er den Angehörigen, den er siezt auf Facebook duzen, nur weil man es angeblich dort so macht? Nein, nicht wenn die Begründung ist, dass man vermeintlich mehr Interaktionen erzielt, wenn man dort duzt, denn es gibt genug Gegenbeispiele. Er sollte authentisch sein. Eine förmliche Anrede auf Facebook kann auch erfolgreich sein, solange sie zu dir passt.

Wo das „Sie“ praktiziert wird

Im normalen Geschäftsleben und im B2B ist das „Sie“ nach wie vor obligatorisch. Daher herrscht auch in den Business-Netzwerken wie XING und LinkedIn die formale Anrede vor, wobei es auch hier von Branche zu Branche Unterschiede gibt. Allerdings sollten traditionelle Unternehmen oder Institutionen, wie beispielsweise Banken, ihre Nutzer stets siezen. Das „Sie“ kennzeichnet Professionalität und ist ein konventionelles Zeichen für Respekt und Höflichkeit. Und auch hier kann sich gerade die jüngere Zielgruppe durch ein respektvolles „Sie“ stärker gewertschätzt fühlen.

Es bleibt alles möglich

Bei aller Grübelei über die richtige Anrede: Es gleicht ja kein Unternehmen dem anderen und jedes hat seinen eigenen Kommunikationsstil. So ist auch für die Wahl der Anrede Spielraum vorhanden. Und wem weder das „Du“ oder „Sie“ so richtig behagt, dem bietet die deutsche Sprache auch noch das „Ihr“ als mögliche Option. Und als letzte Möglichkeit, kannst du die direkte Anrede komplett umgehen und allein in der „man“ Form kommunizieren. Ich persönlich frage mich dann allerdings, wer „man“ eigentlich ist.

Eine allgemeingültige Regel gibt es nicht – verlass dich auf dein Bauchgefühl. Unterschiedliche Anreden in unterschiedlichen Netzwerken sind okay. Versuch dann nur, konsequent bei deiner Auswahl im jeweiligen Netzwerk zu bleiben.

Letztendlich haben wir ein gemeinsames Ziel: Deine Stimme im Netz zu finden.

Folge mir auf Facebook

Hier blogge ich

Das könnte dich auch interessieren

Hast du noch Fragen?